Die 12 Tierkreiszeichen

 

Der Begriff Sternzeichen meint eigentlich die sogenannten Tierkreiszeichen. Sie sind durch die Teilung der Ekliptik in zwölf gleich große Teile entstanden. Die Ekliptik ist die Bahn der Sonne am Himmel im Laufe eines Jahres. Der Bereich der Astronomie, welcher sich mit den Tierkreiszeichen befasst, nennt sich Zodiak, was aus dem Griechischen übersetzt so viel wie „Kreis der Lebewesen“ bedeutet. Anders als in der Astronomie entspricht in der westlichen Astrologie der Zodiak einfach der Ekliptik. Sie wurde hierzu in 12 Abschnitte unterteilt, die jeweils 30° groß sind. Der Ausgangspunkt hierbei ist der Frühlingspunkt. Er entspricht damit auch der Grundlage des Tierkreises. Diese Einteilung wird die tropische Einteilung genannt (tropoi = wenden).

Die siderische Einteilung

Die auf den sichtbaren Sternbildern beruhenden Tierkreiseinteilungen nennt sich siderische Einteilung. Bei einer Reform des ägyptischen Kalenders im dritten Jahrhundert vor Christus wurden die Monate erstmals nach den Tierkreiszeichen benannt. Das erste Zeichen in diesem Kalender war der Krebs und nicht der Widder. Dieser wurde erst später als solches festgelegt. Der Krebs wurde auch später noch als erstes Zeichen verwendet, da während seiner Zeit die Sommersonnenwende stattfindet.

Da sich die Positionen der Tierkreiszeichen im Laufe von Jahrtausenden im Vergleich zum präzise bestimmbaren Frühlingspunkt leicht veränderten, stimmen sie mit den gleichnamigen Sternbildern nicht mehr überein. Der Tierkreis ist die Grundlage für das Horoskop, jedes Zeichen ist einem Segment unterstellt. Der Standort der Sonne zum Zeitpunkt der Geburt bestimmt das Sternzeichen. Da die Sonne ständig langsam wandelt, ist eine exakte Einteilung in die Tierkreiszeichen nicht möglich, dennoch wird sie im alltäglichen Gebrauch in Kalendertagen angegeben.

Die Horoskope

Die Horoskope basieren auf dem Mondkalender, dessen Ursprünge in das Mittelalter zurück reichen. Das Konzept der Tierkreiszeichen ist aber noch älter: Es geht in die altägyptische Spätzeit zurück, also ins dritte Jahrtausend vor Christus. Als horoskopähnliches System wurden die Tierkreiszeichen bereits seit dem zweiten Jahrtausend vor Christus genutzt. Die antiken Griechen übernahmen dieses System ebenfalls. Ca. 500 vor Christus wurden erstmals die Charaktereigenschaften beschrieben, die mit den Sternbildern in Zusammenhang stehen. Wenn etwas Außergewöhnliches zu einem bestimmten Sternenbild eintrat, wurde davon ausgegangen, dass dies sich in Zukunft bei gleicher Sternbildkonstellation wiederholt.

Die 12 Tierkreiszeichen

21.01. - 19.02. Wassermann

20.02. - 20.03. Fische

21.03. - 20.04. Widder

21.04. - 20.05. Stier

21.05. - 21.06. Zwillinge

22.06. - 22.07. Krebs

23.07. - 23.08. Löwe

24.08. - 23.09. Jungfrau

24.09. - 23.10. Waage

24.10. - 22.11. Skorpion

23.11. - 21.12. Schütze

22.12. - 20.01. Steinbock