Sternbild Phoenix

 

Mit 469 Quadratgrad erstreckt sich der Phoenix relativ lichtschwach am Südhimmel. Nur sein Hauptstern Ankaa ist heller als die dritte Größenklasse. Das Sternbild ist benannt nach dem mystischen Vogel, der sich selbst verbrennt und aus seiner eigenen Asche wieder aufersteht. In der ägyptischen Mythologie war es der Vogel, der bei der Weltschöpfung auf dem Urhügel saß und mit dem Sonnengott identifiziert wurde.

Geschichte

Ende des 16. Jahrhunderts reiste eine holländische Flotte zu den legendären Gewürzinseln, um neue Handelsbeziehungen zu erschaffen. Unter dem Kapitän Keyser wurden während dieser Reise die Positionen von 135 Sternen vermessen, die später von Peter Plancius in seine Himmelskarten aufgenommen wurden. Aus diesen erkannte er zwölf neue Sternbilder, darunter auch „Den voghel Fenicx“. Einige Jahre später wurde das Sternbild als „Phoenix“ in den neuen Himmelatlas aufgenommen.

Visualisierung

Im Winter ist das Sternbild Phoenix zwischen den Sternbildern Chemischer Ofen, Kranich, Tukan, Bildhauer und Eridanus zu sehen. Die Anordnung der Sterne lässt sich als Form eines fliegenden Vogels interpretieren.