Sternbild Canis Major

 

Der große Hund (lat. Canis Major) ist ein Sternbild des Winterhimmels und erstreckt sich über eine Fläche von 380 Quadratgrad.

Geschichte

Schon die Babylonier erkannten in dem Sternbild einen Hund, der den Jäger Orion begleitete. Die Ägypter hingegen sahen in ihm ihren Gott Anubis. Die Griechen assoziierten das Sternbild mit dem schnellsten Hund der Aurora und setzten ihn ebenfalls mit Orion in Verbindung.

Der auffälligste Stern der Konstellation, Sirius, spielte bereits in der Antike eine große Rolle. Im alten Ägypten kündigte er die Nilüberschwemmungen an, die für das Volk überlebenswichtig war. Die Griechen hingegen litten zum Aufgang des Sirius unter einer verstärkten Dürre.

Mythologie

In der griechischen Mythologie wurde das Sternbild später mit dem schnellsten Hund seiner Zeit, Lailaps, gleichgesetzt. Auf der Insel Theben gab es einen Fuchs, der in der Bevölkerung und dessen Vieh sein Unwesen trieb. Wegen eines göttlichen Zaubers konnte dieser nie eingefangen werden. So wurde Lailaps auf den Fuchs angesetzt, der diesen unermüdlich jagte. Letztendlich beendete Zeus die aussichtslose Jagd und setzte den Hund für den Dank seiner Taten in den Himmel.

Visualisierung

Das Sternbild des großen Hundes befindet sich am Südhimmel in der Nähe des Orions. Trotz seiner recht geringen Größe ist es sehr auffällig, da er viele helle Sterne enthält, unter anderem den hellsten Fixstern Sirius. Dieser sitzt an der Brust des Tieres.