Sternbild Vulpecula

 

Das Sternbild des Fuchses (lat. Vulpecula) erstreckt sich mit 269 Quadratgrad relativ unauffällig am Nordhimmel. Keiner der Sterne erreicht die vierte Größenklasse.

Geschichte und Mythologie

Obwohl der Fuchs erst im 17. Jahrhundert erkannt wurde, ist er eine Gestalt der griechischen Mythologie. Eingeführt wurde das Sternbild zunächst unter dem Namen „Vulpecula cum ansere“, „Fuchs mit Gans“, die Gans wird jedoch heute nicht mehr als anerkanntes Sternbild angesehen.

In der Mythologie wird er mit Lailaps, dem schnellsten Hund seiner Zeit, in Verbindung gebracht. Auf der Insel Theben trieb der Fuchs sein Unwesen und konnte wegen eines göttlichen Zaubers nie eingefangen werden. So wurde Lailaps auf den Fuchs angesetzt, der diesen unermüdlich jagte. Letztendlich beendete Zeus die aussichtslose Jagd und setzte beide in den Himmel.

Visualisierung

Der Fuchs befindet sich zwischen dem Pfeil und dem Schwan. Durch das Sternbild hindurch zieht sich das Band der Milchstraße, weswegen einige offene Sternhaufen erkannt werden können. Der Hauptstern des Fuchses, α Vulpeculae, ist ein roter Riese, dessen Durchmesser 40 mal so groß wie der der Sonne ist und 400 mal so stark leuchtet.